Bronzemedaille 23|24
Konzeptionell-Künstlerisch

My Dreamhouse is not a House

My Dreamhouse is not a House ist ein Langzeitprojekt von Julia Gaisbacher, das sich auf den österreichischen Architekten Eilfried Huth und eines der ersten öffentlich geförderten partizipativen Sozialwohnungsbauprojekte Österreichs aus den 1970er Jahren konzentriert. Huth entwickelte eine Arbeitsmethode, die es Architekten und zukünftigen Bewohnern ermöglichte, auf gleicher Augenhöhe zusammenzuarbeiten und einzelne, von den Bewohnern entworfene Häuser innerhalb von Wohnblocks zu schaffen. Seine Projekte waren einzigartig, da zu dieser Zeit in Österreich kein partizipativer Ansatz außerhalb des privat finanzierten Marktes verfügbar war. Etwa 50 Jahre später begann Julia Gaisbacher ein künstlerisches Forschungsprojekt, das die Ergebnisse von Eilfried Huths architektonischem Experiment untersucht. In Interviews befragte sie Bewohner nach ihren Erfahrungen mit dem partizipativen Planungsprozess und dessen Auswirkungen auf die langfristige Wohnqualität in diesen gebauten Umgebungen und kombinierte diese mit Archivmaterial. Auf visueller Ebene dokumentierte sie die einzigartigen Fassaden der Häuser, die jeweils ihre Besitzer repräsentieren."

Bildautor*innen: Julia Gaisbacher

Textautor*innen: Martin Grabner

Gestaltung: Alejandro Cartagena, Fernando Gallegos, Ricardo Nunes

Herausgeber*innen: Julia Gaisbacher

Verlag: The Velvet Cell

ISBN: 978-1-908889-85-0

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